Hab schon länger nix mehr hören lassen... Das lag zum einen daran, dass ich vorletzte Woche fleißigst auf meine Marketing-Prüfung gelernt hab (ja-wirklich!!) und zum zweiten daran, dass ich meine Digicam verloren hab und jetzt erst mal Fotos schnorren muss, bevor ich mir wohl eine neue zulegen werde. Nun aber zur letzten Woche... Nach der Marketing-Prüfung am Mittwoch abend kam so ein verrückter Ober-ähh Niederbayer in Stockholm an. Am Abend haben wir dann einen kleinen Umtrunk in Riksten gehabt, Marketing musste so oder so gefeiert werden.
Am Donnerstag gings dann aufs Schiff Richtung Riga und ja! ich habs geschafft!!!
Das Schiff war zwar kleiner als die Schiffe nach Talinn oder Helsinki - trotzdem wars aber ein ganz schöner Dampfer mit 8 Decks auf denen es auch eine Saune, ein Hallenbad, einen Duty-free Shop, eine Bar, einen Nachtclub und sonst noch so einiges gab. Um fünf Uhr hat die Fähre dann in Stockholm abgelegt. Sehnlichst wurde von uns allen die Öffnung des Duty-free shops um acht Uhr erwartet. Die Zeit haben wir uns mit einem leckeren Aperitif in der Bar verkürzt. Für Stockholmer Verhältnisse waren das schon Traumpreise da und die Mischverhältnisse waren auch ganz gut... Das überaus motivierte und lebensfrohe Barpersonal hat uns dann einen wohlschmeckenden Cuba Libre serviert. Als ich um viertel nach acht mal kurz am Duty-free vorbeigelaufen bin, war der vollgestopft mit Leuten! Die Schweden haben sich da ganz schön eingedeckt, alter Schwede! Wir habens ihnen dann gleichgetan und uns einen "Schlummertrunk" für den Abend gekauft zu Wunderlandpreisen wenn man die SystemBolaget Preise gewohnt ist!!! Getrunken wurde dann gemeinsam auf dem Gang bis zur Verjagung dann in einer Kabine und schlussendlich direkt im Nachtclub. Tanzen bis 3 - Bett bis 9. Geweckt wurde ich mit einem freundlichen "Good morning Ladies and Gentlemen, we are reaching Riga in 30 minutes....." OK schnell Dusche und dann gings auch schon los mit der Ostblock-Erkundung. Die Altstadt von Riga ist eigentlich sehr sehr schön und auch die neueren Teile die wir gesehen haben sind "net wüascht".
Manchmal beschleicht ein "hurra - ach ne doch nicht" wenn man zuerst ein tolles schönes Haus sieht und daneben dann ein typisches kahles kaltes Ostblockhaus... In den sechs Stunden in Riga haben wir ca. 4 Hochzeiten gesehen. Muss wohl ein guter Tag gewesen sein. Im Großen und Ganzen hats mir die Stadt gut gefallen. Nur auffallend ist, dass die Leute irgendwie nicht ganz so freundlich dreinschauen wie in Schweden oder daheim. Sie haben sehr derbe Gesichtszüge und zeigen kaum irgendeine Mimik. Selbst wenn man sie anlächelt dann gibts keine Regung und es bleibt der selbe "Mockschädel". Der Umgang ist derber und rauher - vielleicht aber ist das auch vom Wetter unterstützt worden (es war bewölkt und neblig). Trotz allem, MEIN Eindruck war dass die Leute in Riga erstmal schwiinig dreinschauen und nicht wirklich freundlich sind. Wir haben dann noch "Wegproviant" eingekauft und sind zurück aufs Schiff. An dem Abend ist es das erste Mal passiert, dass die Spanier nicht mehr gekonnt haben - die einzigen der Riksten-Reisegruppe im Nachtclub waren 2 Österreicher und 2 Deutsche... Tanzen bis 3 Bett bis 9.
Kurz Reiseproviant verstaut, Power-Nap und in die Stadt weil Mama und Papa schon da waren. Haben dann gemeinsam einen kleinen Sightseeing-Spaziergang durch Gamla Stan (Altstadt), Riddarholmen und Slussen unternommen. Am Abend war erst niemand zum Weggehen motiviert, es haben sich dann aber doch ein paar Leute aufgerafft und wir sind zuerst zu einer Hausparty zu anderen Erasmusleuten und dann noch in den Göta Kellaren. Das ist zwar nicht der tollste Laden, allerdings ist es nach 12 hier gar nicht mehr so einfach irgendwo reinzukommen, da alle Türsteher sagen, dass es voll ist. Aber Spaß hatten wir trotzdem bei einer Mischung aus House und Oldie Musik (in zwei verschiedenen Räumen...). Ein weiteres Stockholm-Nightlife-Phänomen ist, dass die Clubs alle um drei zumachen. Wir sind dann mit der Nightline bis Tullinge, in der mal wieder der Großteil der Schweden geschlafen hat. Ich musste mich drauf konzentrieren nicht von einem Schweden angespieben zu werden und schlussendlich waren wir dann froh, als wir nach 30 Minuten Fußmarsch daheim waren. Doch keine Müdigkeit vortäuschen und am nächsten Tag raus - nach Skansen. Perfektes Sonnenscheinwetter!
Mit dem Schiff von Slussen aus nach Skansen. Das ist ein Freilichtmuseum wo alte schwedische Häuser aus allen Regionen des Landes hingebracht und wieder aufgebaut worden sind. Der Clou ist, dass darin dann Schweden in alten Klamotten sind und den Besuchern erklären, wie die Schweden früher gelebt haben.
An dem Tag war zudem noch ein Markt und es war einiges geboten. Da werden auf einmal die Figuren aus Michel (aus Löneberga) lebendig! Echt toll. Außerdem gibt es in Skansen ganz viele Tiere zu sehen: Elche, Rentiere, Bären (björn), Affen, Bisons, Wölfe und so weiter.... Darauf hin haben wir uns (sauteures!) Rentierfleisch gekauft und daheim gekocht. Es schmeckt aber wirklich gut und ist mal etwas Besonderes. Am Montag sind wir ein bisschen ins Umland von Stockholm gefahren - nach Vaxholm. Zurück in Stockholm haben wir uns nach einigen Hindernissen wie geschlossenen Museen, Museen mit Stromausfall schlussendlich für das Vasa-Museum entschieden. Das Museum behandelt das Vasa-Schiff von der Planung bis zur Hebung. Da es nämlich falsch geplant war, ist das riesige Vasa-Schiff bei seiner Jungfernfahrt nach einigen Metern gesunken... (so kaas go). Das Schiff und allerlei Infos drumherum sind jetzt in diesem Museum zu finden (wahrscheinlich um das schon etwas peinliche Missgeschick zu verarbeiten :-)). So das war jetzt mal wieder einiges und danke an alle die bis hierher gelesen haben :-) Ich hoffe ihr seid noch nicht eingeschlafen und könnt dann noch die Fotos anschauen --> Fotos
Heute gehts auf Einladung der Stadt Stockholm in den blauen Saal der City Hall zum Empfang mit Buffet - alle schick angezogen, bin ja mal gespannt. Schöne Grüße an Euch alle!
Am Donnerstag gings dann aufs Schiff Richtung Riga und ja! ich habs geschafft!!!
Das Schiff war zwar kleiner als die Schiffe nach Talinn oder Helsinki - trotzdem wars aber ein ganz schöner Dampfer mit 8 Decks auf denen es auch eine Saune, ein Hallenbad, einen Duty-free Shop, eine Bar, einen Nachtclub und sonst noch so einiges gab. Um fünf Uhr hat die Fähre dann in Stockholm abgelegt. Sehnlichst wurde von uns allen die Öffnung des Duty-free shops um acht Uhr erwartet. Die Zeit haben wir uns mit einem leckeren Aperitif in der Bar verkürzt. Für Stockholmer Verhältnisse waren das schon Traumpreise da und die Mischverhältnisse waren auch ganz gut... Das überaus motivierte und lebensfrohe Barpersonal hat uns dann einen wohlschmeckenden Cuba Libre serviert. Als ich um viertel nach acht mal kurz am Duty-free vorbeigelaufen bin, war der vollgestopft mit Leuten! Die Schweden haben sich da ganz schön eingedeckt, alter Schwede! Wir habens ihnen dann gleichgetan und uns einen "Schlummertrunk" für den Abend gekauft zu Wunderlandpreisen wenn man die SystemBolaget Preise gewohnt ist!!! Getrunken wurde dann gemeinsam auf dem Gang bis zur Verjagung dann in einer Kabine und schlussendlich direkt im Nachtclub. Tanzen bis 3 - Bett bis 9. Geweckt wurde ich mit einem freundlichen "Good morning Ladies and Gentlemen, we are reaching Riga in 30 minutes....." OK schnell Dusche und dann gings auch schon los mit der Ostblock-Erkundung. Die Altstadt von Riga ist eigentlich sehr sehr schön und auch die neueren Teile die wir gesehen haben sind "net wüascht".
Manchmal beschleicht ein "hurra - ach ne doch nicht" wenn man zuerst ein tolles schönes Haus sieht und daneben dann ein typisches kahles kaltes Ostblockhaus... In den sechs Stunden in Riga haben wir ca. 4 Hochzeiten gesehen. Muss wohl ein guter Tag gewesen sein. Im Großen und Ganzen hats mir die Stadt gut gefallen. Nur auffallend ist, dass die Leute irgendwie nicht ganz so freundlich dreinschauen wie in Schweden oder daheim. Sie haben sehr derbe Gesichtszüge und zeigen kaum irgendeine Mimik. Selbst wenn man sie anlächelt dann gibts keine Regung und es bleibt der selbe "Mockschädel". Der Umgang ist derber und rauher - vielleicht aber ist das auch vom Wetter unterstützt worden (es war bewölkt und neblig). Trotz allem, MEIN Eindruck war dass die Leute in Riga erstmal schwiinig dreinschauen und nicht wirklich freundlich sind. Wir haben dann noch "Wegproviant" eingekauft und sind zurück aufs Schiff. An dem Abend ist es das erste Mal passiert, dass die Spanier nicht mehr gekonnt haben - die einzigen der Riksten-Reisegruppe im Nachtclub waren 2 Österreicher und 2 Deutsche... Tanzen bis 3 Bett bis 9. Kurz Reiseproviant verstaut, Power-Nap und in die Stadt weil Mama und Papa schon da waren. Haben dann gemeinsam einen kleinen Sightseeing-Spaziergang durch Gamla Stan (Altstadt), Riddarholmen und Slussen unternommen. Am Abend war erst niemand zum Weggehen motiviert, es haben sich dann aber doch ein paar Leute aufgerafft und wir sind zuerst zu einer Hausparty zu anderen Erasmusleuten und dann noch in den Göta Kellaren. Das ist zwar nicht der tollste Laden, allerdings ist es nach 12 hier gar nicht mehr so einfach irgendwo reinzukommen, da alle Türsteher sagen, dass es voll ist. Aber Spaß hatten wir trotzdem bei einer Mischung aus House und Oldie Musik (in zwei verschiedenen Räumen...). Ein weiteres Stockholm-Nightlife-Phänomen ist, dass die Clubs alle um drei zumachen. Wir sind dann mit der Nightline bis Tullinge, in der mal wieder der Großteil der Schweden geschlafen hat. Ich musste mich drauf konzentrieren nicht von einem Schweden angespieben zu werden und schlussendlich waren wir dann froh, als wir nach 30 Minuten Fußmarsch daheim waren. Doch keine Müdigkeit vortäuschen und am nächsten Tag raus - nach Skansen. Perfektes Sonnenscheinwetter!
Mit dem Schiff von Slussen aus nach Skansen. Das ist ein Freilichtmuseum wo alte schwedische Häuser aus allen Regionen des Landes hingebracht und wieder aufgebaut worden sind. Der Clou ist, dass darin dann Schweden in alten Klamotten sind und den Besuchern erklären, wie die Schweden früher gelebt haben.
An dem Tag war zudem noch ein Markt und es war einiges geboten. Da werden auf einmal die Figuren aus Michel (aus Löneberga) lebendig! Echt toll. Außerdem gibt es in Skansen ganz viele Tiere zu sehen: Elche, Rentiere, Bären (björn), Affen, Bisons, Wölfe und so weiter.... Darauf hin haben wir uns (sauteures!) Rentierfleisch gekauft und daheim gekocht. Es schmeckt aber wirklich gut und ist mal etwas Besonderes. Am Montag sind wir ein bisschen ins Umland von Stockholm gefahren - nach Vaxholm. Zurück in Stockholm haben wir uns nach einigen Hindernissen wie geschlossenen Museen, Museen mit Stromausfall schlussendlich für das Vasa-Museum entschieden. Das Museum behandelt das Vasa-Schiff von der Planung bis zur Hebung. Da es nämlich falsch geplant war, ist das riesige Vasa-Schiff bei seiner Jungfernfahrt nach einigen Metern gesunken... (so kaas go). Das Schiff und allerlei Infos drumherum sind jetzt in diesem Museum zu finden (wahrscheinlich um das schon etwas peinliche Missgeschick zu verarbeiten :-)). So das war jetzt mal wieder einiges und danke an alle die bis hierher gelesen haben :-) Ich hoffe ihr seid noch nicht eingeschlafen und könnt dann noch die Fotos anschauen --> FotosHeute gehts auf Einladung der Stadt Stockholm in den blauen Saal der City Hall zum Empfang mit Buffet - alle schick angezogen, bin ja mal gespannt. Schöne Grüße an Euch alle!
1 Kommentar:
dein blöder blog will mich wohl verarschen!!! also eintragsversuch no 2.
danke für das "einweihen" und ich freu mich darüber, dass du deinen gewohnheiten treu bleibst und den örtlichen huimatobed besuchst. deine abokarte für den walser heimatabend / folkloreabend haben wir noch nicht weiterverkauft, aber die trachtengruppe hat schon gefragt, wo denn der fan aus der ersten reihe ist, der immer neben eugen sitzt und das transparent hält.
jaja, das wars.
anonymer eintrag von ratmalwem
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