
Letzte Woche kamen Martina und Clemens mich besuchen. Das Wetter war zwar etwas durchwachsen, trotzdem haben wir aber einen traumhaften Tag erwischt, an dem sich Stockholm von seiner schönsten Seite gezeigt hat. Danke für Euren Besuch und die Mitbringsel (merci Berni - hängt schon)! Fotos
Am Freitag gings dann los nach Gotland. Das ist eine Insel die ca. auf halben Weg von Schweden nach Finnland liegt. Um 20:00 betraten zwei Franzosen, eine Italienerin und eine Österreicherin die MS Gotland. Nach drei Stunden feuchtfröhlicher Überfahrt wurden wir von der "Vorhut" - fünf anderen Franzosen die schon am Vormittag gefahren waren - mit unserem Mietauto abgeholt. Nach einer Stunde Fahrt erreichten wir dann unser Cottage. Damits uns auch ja nicht friert haben wir ein Cottage für fünf Personen gemietet. Und wenn der aufmerksame Leser jetzt die Stirn runzelt liegt er richtig. Wir waren zu neunt. Aber das war kein Problem und das Cottage war der Wahnsinn. Nach einem Schlummertrunk gings ins Bett. Am nächsten Tag gings früh los. Um neun Uhr war Abfahrt da wir ja die mittlerweile nur noch sechs Sonnenstunden ausnützen mussten. Und was soll ich sagen? Gotland hat sich uns von seiner besten Seite gezeigt - strahlender Sonnenschein und eine wunderschöne Landschaft. Wieder ein anderes Gesicht von Schweden. Aber das lässt sich s
Nach dem Sonnenuntergang auf den Felsen gings wieder zurück ins Cottage zu einem Power-Nap.
Dann habe ich die französische Gewohnheit des Aperó kennengelernt. Eigentlich Vorspeise, wird aber vor der eigentlichen Vorspeise mit etwas zu trinken eingenommen. So ähnlich wie die spanischen Tapas. In unserem Fall war es gebratener Speck, Toast mit Pasteten und zu trinken - Glühwein! Selbst gemacht.
Dann haben die Jungs draußen ein Feuer gemacht auf dem Steaks und Würstchen gegrillt wurden. Es war echt toll und sehr gemütlich. Nach dem Essen haben meine Mitreisenden die Kunst des "Quarterns" erlernt :-)
Irgendwann sind wir dann ins Bett......
Am nächsten Morgen Frühstück, Putzen und auf nach Visby. Eigentlich wollten wir uns unterwegs noch ein paar Kirchen anschauen, die waren aber geschlossen.
Hier ein paar Eindrücke bildlich festgehalten
Zu erwähnen ist noch dass weder für das Cottage, noch für das Auto irgendjemand irgendwas kontrolliert hat. Für das Auto hat ein Franzose seinen Führerschein gezeigt und das wars. Kein Pfand kein Pass kein nix. Ebenso für das Cottage. Keine Kontrolle ob wir es sauber hinterlassen haben - Schweden halt!
Zudem habe ich noch erfahren, was es mit dem italienischen Camporella auf sich hat :-)
Nur noch vier Wochen - ganz liebe Grüße in alle Himmelsrichtungen!



