- honey did you see the incredible "hiiiiiiiiuuuuuuuuuuuuttsch" fish??
Ja haben wir - definitely :-) Wir sind in Belize und haben zwei Schnorcheltrips hinter uns.
Neben den oben genannten huge fish haben wir viele kleine grosse dicke duenne knallbunte Fische gesehen - echt toll und das vor Korallenhintergrund. Eine Schildkroete ist uns dann auch noch begegnet und Riesenrochen, die ungefaehr 160 cm lang waren.
UND ich hab einen Hai angefasst - ok es war ein kleiner aber immerhin :-)
Im Blue Hole haben wir dann aber schon ganz schoen grosse Haie gesehen.
Irgendwie laesst sich das Ganze grade nur schwer in Worte fassen drum versuch ich es jetzt gar nicht weiter und werd euch dann daheim vorschwaermen.
Belize
300 000 Einwohner (zum Vergleich Vorarlberg: knapp 370 000)
Ein Drittel wohnt in Belize City, Hauptstadt ist aber Belmopan, hier leben ca. 15 000 Menschen.
English is spoken hihi ein bisschen klingts wie HipHop Slang
Kolonie bis 1981 (!)
Wichtiger fuer uns allerdings: Zweitgroesstes Korallenriff der Welt und tuerkises Wasser! Ausserdem werden hier seeehr gute seehr scharfe Saucen gemacht.
Lang bleiben wir aber nicht mehr in Belize, wir werden die letzten Tage unseres Trips irgendwo gemuetlich in Mexiko verbringen und SommerSonneStrand geniessen...
Ganz liebe Gruesse
Freitag, 12. Juni 2009
Dienstag, 2. Juni 2009
Chicken Busses
- oder auch camionetas. Das sind ehemalige US-amerikanische Schulbusse (frueher gelb), die in allen moeglichen Farben angemalt und getuned werden. In Guatemala sind sie quasi Hauptverkehrsmittel weil sie ueberall hinfahren - auch ins kleinste Kaff in dem man dann bei jeder Abzweigung aussteigen kann.
Es gibt immer ein Zweier-Team pro Bus:
1. Der Fahrer: Im Reisefuehrer steht "rasant-chaotische Fahrweise" aehm, ja. Einmal hat ein Fahrer einen Toppes (das sind kleine Huegel vor denen man eigentlich bremsen sollte/muesste) uebersehen. Wir sind ganz hinten gesessen und sind ca. 15 cm auf unseren Sitzen gehuepft. Die Sitzflaechen neben uns hat es ganz rausgehauen.
2. Der andere Typ: Er schreit lauthals schon von weitem wo der Bus ueberall hinfaehrt. "Guate, Guate!! Guatemala, Guate!!!" so ungefaehr. Ausserdem kassiert er im Bus und kuemmert sich um das Gepaeck: am Busbahnhof muss man eigentlich nur jemandem entgegenschreien wo man hinwill, dann reisst jemand den Rucksack an sich und es heisst "corre, corre!" und man rennt hinter ihm her zum Bus, der manchmal schon mal ein Stueck faehrt (Von wegen relaxte Lebensweise der Suedlaender!). Beim Umsteigen das gleiche System, manchmal ist der Rucksack schon auf einem anderen Bus, so schnell kann man gar nicht schauen - ach ja groessere Gepaeckstuecke kommen alle aufs Dach.
Am Ankunftsort oder auch schon mal ein paar hundert Meter davor (in voller Fahrt) klettert "der andere Typ" dann aufs Dach und kramt nach den richtigen Gepaeckstuecken. Um Zeit zu sparen klettert er unter der Fahrt dann auch wieder hinten rein oder in ein Fenster. Haaasawild zum Teil aber lustig :-)
Dann gibts noch alle moeglichen Sachen im Bus zu kaufen, zu hoeren und zu sehen. Eis, Getraenke, Tacos, Fruechte, alle moegliche "Veschprrr", aber auch Salben gegen alles Schlechte werden von Maennern und Frauen verkauft, die einsteigen, eine Runde im Bus drehen und dann irgendwo wieder aussteigen. Einem Prediger haben wir auch schon zugehoert, da spart man sich zu Pfingsten gleich den Kirchgang.
Chicken Busse heissen sie uebrigens, weil sie ALLES und am liebsten jeden transportieren. Mit uns im Bus waren schon
Die Fahrten mit den Chickenbussen waren definitiv nicht langweilig :-)
Ach ja uebrigens: wir sind gerade in Flores und seit einer Woche in Guatemala.
Unsere Route ab Puerto Escondido: Mazunte - Tapachula - Quetzaltenango (oder Xela) - Panajachel (am Lago Atitlan) - Antigua (hier haben wir mit ca. 150 anderen Individualisten den aktiven Vulkan Pacaya bestiegen :-) aber es war wirklich toll!!) - Rio Dulce und jetzt Flores.
Noch eins zur Sicherheit.
Wie soll man sich in diesen Laendern nicht sicher fuehlen, wenn taeglich mindestens 5 Pickups voller Polizisten mit Pump Gun oder MG im Anschlag an einem vorbei fahren? :-)
In touristischen Orten oder groesseren Staedten sieht man sogar noch mehr Polizei, es gibt auch verschiedene Einheiten soweit ich das verstanden hab. Es gibt in jeder Bank und jedem Mc Donalds oder besserem Geschaeft einen Wachmann. Und wir haben uns noch ueber die Checkpoints der Zapatistas in Chiapas gewundert....
In 2-3 Tagen gehts weiter nach Belize.
Ganz liebe Gruesse in alle Richtungen!
Es gibt immer ein Zweier-Team pro Bus:
1. Der Fahrer: Im Reisefuehrer steht "rasant-chaotische Fahrweise" aehm, ja. Einmal hat ein Fahrer einen Toppes (das sind kleine Huegel vor denen man eigentlich bremsen sollte/muesste) uebersehen. Wir sind ganz hinten gesessen und sind ca. 15 cm auf unseren Sitzen gehuepft. Die Sitzflaechen neben uns hat es ganz rausgehauen.
2. Der andere Typ: Er schreit lauthals schon von weitem wo der Bus ueberall hinfaehrt. "Guate, Guate!! Guatemala, Guate!!!" so ungefaehr. Ausserdem kassiert er im Bus und kuemmert sich um das Gepaeck: am Busbahnhof muss man eigentlich nur jemandem entgegenschreien wo man hinwill, dann reisst jemand den Rucksack an sich und es heisst "corre, corre!" und man rennt hinter ihm her zum Bus, der manchmal schon mal ein Stueck faehrt (Von wegen relaxte Lebensweise der Suedlaender!). Beim Umsteigen das gleiche System, manchmal ist der Rucksack schon auf einem anderen Bus, so schnell kann man gar nicht schauen - ach ja groessere Gepaeckstuecke kommen alle aufs Dach.
Am Ankunftsort oder auch schon mal ein paar hundert Meter davor (in voller Fahrt) klettert "der andere Typ" dann aufs Dach und kramt nach den richtigen Gepaeckstuecken. Um Zeit zu sparen klettert er unter der Fahrt dann auch wieder hinten rein oder in ein Fenster. Haaasawild zum Teil aber lustig :-)
Dann gibts noch alle moeglichen Sachen im Bus zu kaufen, zu hoeren und zu sehen. Eis, Getraenke, Tacos, Fruechte, alle moegliche "Veschprrr", aber auch Salben gegen alles Schlechte werden von Maennern und Frauen verkauft, die einsteigen, eine Runde im Bus drehen und dann irgendwo wieder aussteigen. Einem Prediger haben wir auch schon zugehoert, da spart man sich zu Pfingsten gleich den Kirchgang.
Chicken Busse heissen sie uebrigens, weil sie ALLES und am liebsten jeden transportieren. Mit uns im Bus waren schon
- Ein lebendes Huhn im Einkaufskorb
- Eine junge Mutter die zwischendurch speiben hat muessen und den Beutel dann aber kurzerhand am Boden liegen hat lassen.
- ca. 80 andere Leute (es gibt 9 Reihen, zwei Baenke auf jeder Seite, eine Bank fuer 2-3 Pers...... da wirds einem warm ums Herz)
Die Fahrten mit den Chickenbussen waren definitiv nicht langweilig :-)
Ach ja uebrigens: wir sind gerade in Flores und seit einer Woche in Guatemala.
Unsere Route ab Puerto Escondido: Mazunte - Tapachula - Quetzaltenango (oder Xela) - Panajachel (am Lago Atitlan) - Antigua (hier haben wir mit ca. 150 anderen Individualisten den aktiven Vulkan Pacaya bestiegen :-) aber es war wirklich toll!!) - Rio Dulce und jetzt Flores.
Noch eins zur Sicherheit.
Wie soll man sich in diesen Laendern nicht sicher fuehlen, wenn taeglich mindestens 5 Pickups voller Polizisten mit Pump Gun oder MG im Anschlag an einem vorbei fahren? :-)
In touristischen Orten oder groesseren Staedten sieht man sogar noch mehr Polizei, es gibt auch verschiedene Einheiten soweit ich das verstanden hab. Es gibt in jeder Bank und jedem Mc Donalds oder besserem Geschaeft einen Wachmann. Und wir haben uns noch ueber die Checkpoints der Zapatistas in Chiapas gewundert....
In 2-3 Tagen gehts weiter nach Belize.
Ganz liebe Gruesse in alle Richtungen!
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