Montag, 28. September 2009

seen this - done that - tried those

"Probiert wird alles..."
Hier ein paar neuseelaendische Schmankerl: Lollie Cake (der wahr gewordene Kindheitstraum, schmeckt wie nicht gebackener Kuchen/Keksteig), Fish 'n Kumara Chips, Lamm, Riiiesenburger, Savoury Muffin, Veggie Pie, Steak Pie, Toasted Sandwich mit Spaghetti filling, Caramel slice...
Vereinzelt war mal die ein oder andere kulinarische Ohrfeige dabei (jetzt ratet mal :-)).
Geschmeckt hat mir fast alles und das Preis-Kalorien-Verhaeltnis ist oft unschlagbar...




Freitag, 18. September 2009

Halbzeit...

Jetzt lass ich mal wieder was von mir hoeren.
Mittlerweile bin ich ein bisschen auf der Suedinsel rumgekommen und war in

Wanaka - oh wie schoen ist Wanaka.

War toll: ein schoener See und verschneite Berge als Hintergrunde. 4000 relaxte Einwohner und ein Haufen Asiaten und Briten am Snowboarden und Skifahren. Hab der groooooossen Versuchung widerstanden und war nicht fahren.

Queenstown

Laut Reisefuehrer das Extreme-Activities-Mekka. Hab davon ausser Extreme-Beer-Drinking nix gemacht, trotzdem wars lustig (und ja das Flame schmeckt - auch kartonweise).

Te Anau
Exploring breathtaking sounds.

War sowohl am Milford Sound ("Du warst nicht in Neuseeland, wenn du nicht am Milford Sound warst.") als auch am Doubtful Sound. Beides hat sich definitiv gelohnt. Allein schon die Fahrten durch die weissen Berge und die Ueberreste von den Riesenlawinen...

Der Milford Sound ist von Bergen umgeben und an manchen Stellen siehts aus, als ob der Felsen grad erst abgebrochen ist.

Der Doubtful Sound ist auch von Bergen umgeben, ist aber breiter und die Berge sind "buschiger". Das Wetter war regnerisch/bewoelkt, was aber gar nicht so schlecht war: die waldbewachsenen Berge haben da ausgeschaut wie triefende Schwaemme, weil ueberall Wasserfaelle waren. Ausserdem hab ich Seeloewen und Pinguine gesehen.

Catlins Coast

Straende, Felsen, Pinguine, Seeloewen, Busch, Gras/Weideland (das oft aussieht wie Golfrasen).

In den Bergen haben mich ein paar Leute gefragt, obs bei mir daheim gleich aussieht. Manchmal find ich schon. Grad wenn man durch huegeliges gruenes Weideland faehrt koennte man sich vorstellen man sei im Allgaeu, und Berge haben wir ja auch.

Aaaaber. Hier ist irgendwie alles noch "unberuehrter", zumindest sieht es trotz Touristenstroemen so aus. Auf dem Schiff auf dem Doubtful Sound haett ich mir schon vorstellen koennen, dass wir das erste Schiff da sind. Oder wenn man an einem Aussichtspunkt in die Berge schaut zeugt oft nur der Weg oder die Strasse davon, dass da schon mal jemand war. Es ist nicht in jedem Tal ein Dorf, eine Huette oder ein Lift (nix gegen Lifte!!! :-) ), und das Land hat einfach so viel Platz fuer so "wenig" Leute.

Und die Kombination aus Straenden - mit goldenem bis schwarzen Sand, Bergen (Schnee), Meer bzw. viel Wasser, felsige Kueste, Wald, Regenwald (Dschungel wie in Mexiko nur ohne Viehcher und kaelter), netten Leuten und ich weiss nicht was noch alles ist einfach soooo schoen.
Genug geschwaermt, diejenigen, die schon hier waren wissen was ich mein und den anderen erzaehl ichs in einem Monat gern ausfuehrlich...

Im Moment bin ich in Dunedin, eine schottisch angehauchte Stadt. Was ich gesehen hab gefaellt mir echt gut.

Zwei Wochen noch hier in Neuseeland.
Ganz liebe Gruesse von hier aus.

Sonntag, 13. September 2009

Sie ist ueberall...

Ihr Lebensraum erstreckt sich ueber die gesamte Erde.
Ihre Artenvielfalt ist beinahe unendlich und immer wieder werden neue, noch hoeher entwickeltere Arten beobachtet.
Ihr Jagdverhalten ist mittlerweile sehr ausgereift und sie hat deshalb nur wenige Feinde. Durch ihr beinah geraeuschloses Anpirschen und blitzschnelles Zuschlagen haben ihre Opfer nur seltenst eine Chance. Dabei waehlt sie ihre Ziele grausam und skrupellos aus.
Egal ob Mensch oder Tier, jung und stark oder alt und gebrechlich, auch mehrere Menschen oder grosse Gruppen wurden fielen ihr schon zum Opfer. Einige besondere Exemplare schrecken nicht einmal vor Naturereignissen - ja sogar Naturkatastrophen zurueck.
Dabei nistet sie sich in unmittelbarer Naehe der Menschen ein: in ihren Wohnungen, Taschen, Rucksaecken ja sogar in ihren Hosensaecken. Oft wartet sie Monate untaetig in ihrem Versteck und wartet darauf, wieder zuschlagen zu koennen.
Viele Menschen moegen es gar nicht merken, doch ja! Dieser Parasit beraubt den Menschen!
Und zwar nicht um seine Gesundheit oder materielle Dinge. Sondern um Eindruecke und Erlebnisse. Oftmals sieht und erlebt sie ein Geschehen oder eine Situation unmittelbarer als der Mensch selbst. Und doch ist sie beinahe das Wertvollste, das einem Reisenden gestohlen werden kann beziehungsweise was er verlieren kann.
Genau, die Rede ist von der Digitalkamera.
Und nein, ich hab sie nicht wieder verloren :-)
Der Grund fuer diesen Blog: Hier trifft man so viele Leute, die ihren Urlaub scheinbar nur durch den Display ihrer Kamera sehen. Das wichtigste ist das Foto, schade nur, wenn man spaeter bemerkt, dass alle 13 Fotos, die man von dem Vogel gemacht hat, nichts geworden sind und selber gar nicht hingeschaut hat....

Samstag, 5. September 2009

Uiiiii...

...schon wieder eine Woche vergangen. Hier mal ein kurzer Zwischenbericht (wobei wie kann man sich bei all den Eindruecken kurz fassen? naja werds versuchen).

Nachdem ich Taupo hinter mir gelassen habe, bin ich auf nach Wellington. Am ersten Tag war leider nicht sooo praechtiges Wetter. Drum Schlechtwetterprogramm, erster Teil siehe unten und zweiter Teil Te Papa Museum, wo man eigentlich mehrere Tage verbringen koennte. An den restlichen Tagen war dann aber Bombenwetter, seeeehr windig. Auf dem Mt Victoria Lookout hab ich mich gegen den Wind lehnen koennen... Tolle Stadt.

Am Mittwoch hab ich mit der Faehre "ruebergemacht". Die Fahrt war super, weil das Wetter wieder gut war (Klar, wenn ENGEL reisen!!). In Nelson hab ich bei einem Rentner, den ich in Auckland kennen gelernt hab, gewohnt. Er hat sich voll nett um mich gekuemmert, inkl. "decent breakfast" und "nice tea". Dafuer hab ich ihm meine Fuer-Elise-Kuenste praesentieren muessen, naja... aber ich hab noch die zweite Nacht bleiben duerfen :-)


Von Nelson aus bin ich den Abel Tasman Nationalpark gefahren und bin ein Stueck den Coast Track entlanggegangen. Rechts ueppigster Busch, ganz verschiedene Pflanzen und Farne etc., links goldener Sandstrand! Dazu noch tolles Wetter und schoene Farben. Et voila.

Von Nelson gings heute in aller Fruehe (und bi am Riiifa) mit dem Bus nach Hokitika, vorbei an den Pancake Rocks bei Punakaiki. Morgen gehts Richtung Gletscher und dann Wanaka.

Das Busfahren mag zwar viele Nachteile haben (z.B. kann man nicht anhalten wo man will und es geht einiges an Zeit mit Warten drauf), allerdings ists auch recht entspannend und sieht viiiel Landschaft.
Ausserdem sind die meisten Busfahrer gleichzeitig auch Fremdenfuehrer und Entertainer. Oft erzaehlen sie, wenn man z.B. durch den Geburtsort von Sr. Rutherford faehrt, oder an welchen Inseln man vorbeifaehrt. Oder sie klaeren einen darueber auf, wie viele Leute wo einsteigen und aussteigen, was man beim "nice cup of morning tea" oder beim "lunch break" am besten isst oder trinkt und wann die Anschlussbusse wo abfahren.

Mit dem Wetter hab ich wie gesagt ziemlich Glueck. Ich finds zwar eher kalt. Alle anderen aber anscheinend nicht. Waehrend ich mit Kapuzenpulli und Muetze rumlauf kommen mir Leute mit kurzen Hosen und T-Shirts entgegen. Bin halt doch ein bisschen verforen.

Aber langer Rede kurzer Sinn, mir gehts praechtig!
Cheers.

Nach 13 Minuten und 40 Dollar...